Caatinga stärker bedroht als Amazonas / Erneut weniger Morde in São Paulo
Veröffentlicht von admin in : Audio-News am 31. Oktober 2008trackback
Die brasilianische Caatinga ist laut Umweltminister Carlos Minc eine der am stärksten bedrohten Regionen in Brasilien. Zudem sei die Landschaft im Nordosten Brasiliens wenig erforscht und noch weniger geschützt. „Die ganze Welt sorgt sich um Amazonien, wir selbst sorgen uns um Amazonien, ab die Caatinga und der Cerrado haben kaum Schutz. Die Caatinga wird in einem schnelleren Rhythmus zerstört als Amazonien. Ich will nicht, dass wo heute die Caatinga ist, in einigen Jahren nur noch Wüste ist“ erklärte Minc bei der Vorstellung einer Karte, auf der Indianerschutzgebiete und Bereiche der Caatinga miteinander abgeglichen wurden.
In diesem Jahr ist die Mordrate in São Paulo erneut gesunken. Vom 01. Januar bis 30. September 2008 wurden insgesamt 3.199 Morde registriert, im Vergleich zum Vorjahr (3.654 Fälle) entspricht dies einem Rückgang von 12 Prozent. Wie das Amt für öffentliche Sicherheit der Millionenmetropole bekannt gab, liegt der Index damit derzeit bei 10,3 Fällen je 100.000 Einwohner. Damit hat er sich bis auf 3/10 dem Niveau angenähert, welches die UNO für Entwicklungsländer als noch akzeptabel bezeichnet.
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